Barack Obama – Terrorismus
Für US Präsident Barack Obama sind Atomwaffen derzeit das große Thema. Die Unterzeichnung des neuen START Abkommens, der Gipfel zur nuklearen Sicherheit – er packt dieses Thema an. In diesem Zusammenhang warnte er die Welt sehr eindringlich vor einem internationalen Nuklearterrorismus. In erster Linie sah er allerdings die USA als Ziel solcher nuklearen Terror-Angriffe. Er fürchtet, dass terroristische Organisationen in den Besitz von Atomwaffen geraten könnten – und diese dann gegen die USA einsetzen, oder dies zumindest androhen. Diese Schreckens-Vision ist mehr als berechtigt; allerdings drohen die Gefahren dabei nicht nur den Vereinigten Staaten. Was auch Obama sieht, der in dieser Rede die verheerenden Folgen eines Anschlags immerhin nicht nur in New York, sondern auch in London erwähnte. Wobei letzterer unter Umständen sogar halb Europa auslöschen könnte.
In diesem Zusammenhang warnte Obama davor, dass es weltweit einiges an nuklearem Material gäbe, das vor dem Zugriff von Terroristen nicht ausreichend gesichert sei.
Es wirkt dann doch etwas heuchlerisch, wenn Obama auf diese Weise die ganze Welt auffordert, gegen eine Bedrohung vorzugehen, bei der Amerika selbst auch noch in entscheidenden Punkten nachzubessern hätte. Denn noch sind, wir hatten darüber berichtet, die Vorräte der Amerikaner an Uran und Plutonium, die zur Herstellung von Atomwaffen dienen können, nicht sicher vor dem Zugriff von Terroristen geschützt. Das soll erst in vier Jahren der Fall sein. Wobei es schon ein reines Armutszeugnis ist, dass dies nicht schon längst passierte! Dass man für diese äußerst notwendige und dringende Maßnahme nun vier Jahre brauchen wird, macht die Sache nur noch schlimmer.